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Barfußschuhe

Gefühl und gesundes Laufen vereint

Hört man dieses Wort zum ersten Mal, mag es irrtümlich klingen.

Entweder ist man Barfuß oder mit Schuhen unterwegs.

Beides zusammen ist vorerst ein merkwürdiger Begriff und schwer vorstellbar.

Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass die sogenannten

Barfußschuhe viele Vorteile ineinander vereinen und zudem auch

noch ein gesundes Laufen begünstigen.

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Barfußschuhe

Wir von barefoot-corner haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Menschen das Gefühl des Barfußlaufens näher- und wiederzubringen und zeitgleich einen gesunden Laufstil zu ermöglichen. Warum wir und viele andere auf Barfußschuhe schwören, was sie genau sind und welche Vorteile sie mit sich bringen, erklären wir Ihnen gerne.

Das können die Barfußschuhe

Barfußschuh ist nicht gleich Barfußschuh. Es gibt Hersteller, die auf wichtige Besonderheiten verzichten. Ein qualitativ Hochwertiger Barfußschuh lässt sich an folgenden Merkmalen erkennen:
Nullabsatz: Auf einen Absatz wird weitestgehend oder komplett verzichtet, um eine natürliche und gesündere Lauftechnik zu gewährleisten.

Flexibilität der Sohle: Beim klassischen Barfußschuh kann man die Sohle biegen und drehen, was dafür sorgt, dass die Abrollbewegung beim Laufen kaum vom Schuh beeinflusst wird.

Zehenfreiheit: Wer einen Barfußschuh bereits gesehen hat, wird bemerkt haben, dass der vordere Bereich des Schuhs sehr breit geschnitten und verarbeitet ist – anders als bei herkömmlichen Schuhen. Dadurch haben die Zehen sehr viel Platz und die Muskulatur des gesamten Beines wird gestärkt.

Leichtigkeit: Barfußschuhe sind besonders leicht und dienen nicht als zusätzliche Gewichte am Fuß. Denn umso schwerer der Schuh, desto mehr beeinflusst man die natürliche Bewegung beim Laufen und schwächt potenziell die eigene Muskulatur.

Erfahrungsbericht

„Darum laufen wir nur noch

  Barfuss“

Martin Berater und überzeugter Träger von Barfuss Schuhen

Barfußschuhe im Detail

Was sind Barfußschuhe jetzt eigentlich? Wie der Name bereits vermuten lässt, sind diese Schuhe vor allem darauf ausgelegt das Gefühl wie Barfuß zu laufen beim Tragen zu gewährleisten. Wie das möglich ist, liegt an der gesamten Verarbeitung und Form des Schuhs. Der Barfußschuh ist so geschnitten, dass Zehen und Füße sich uneingeschränkt bewegen können und somit ihre natürliche Bewegungsfreiheit haben.

Prinzipiell sollen die Barfußschuhe den Träger und seine Füße schützen. Dabei brauchen sie keine Absätze, Dämpfungen oder ähnliches – es wird komplett darauf verzichtet. Wichtig ist der gesundheitliche Aspekt.

Denn was viele nicht wissen: Stützen oder dergleichen beeinflussen das natürliche Abrollverhalten beim Laufen negativ. Kurzum: Die Muskulatur wird nicht belastet und somit geschwächt, was dafür sorgt, dass unsere Gelenke und Sehnen im Umkehrschluss umso mehr belastet werden. Ein endloser Teufelskreis also. Durch das Weglassen besagter Stützen, bringen wir also nicht nur das Barfußgefühl zurück, sondern stärken die Muskulatur und unsere Gelenke.

Auch das Gefühl der bloßen Fußsohle auf dem Asphalt oder anderem Untergrund empfinden viele als unangenehm. Der Schuh schützt deswegen die eigenen Fußsohlen und der Fuß selbst bleibt dazu noch sauber. Win-win also!

Ganz zu schweigen davon, dass Barfußschuhe sich immer mehr im Markt durchsetzen. Sie kommen nun nicht nur im simplen Design. Durch die vielen Farben, Formen und Anwendungsbereiche kann man die Schuhe nun überall tragen. Beim Wassersport oder vielleicht doch beim Weg zur Arbeit? Diese Schuhe sind immer schick und kommen in Variationen, die man auch von normalherkömmlichen Schuhen kennt.

 

Vorteile der Barfußschuhe im Überblick

Nun wissen Sie, dass die Barfußschuhe gesundheitliche Vorteile mit sich bringen, deswegen haben wir hier nochmal alle positiven Aspekte im Überblick:

Die natürliche Laufbewegung wird unterstützt: Durch das Fehlen einer erhöhten Ferse, läuft man so natürlich wie barfuß! Knochen und Gelenke werden geschont und eine gesunde Haltung wird gefördert.

Die gesamte Beinmuskulatur wird gestärkt: Die Muskeln werden nicht mehr entlastet, sondern vielmehr beansprucht und demnach auch gestärkt.

Die Durchblutung wird verbessert: Durch die Möglichkeit der natürlichen Bewegung des Fußes, kann die Blutzirkulation der gesamten Beine vollständig angeregt werden.

Die Schuhe schützen vor Verletzungen: Da auf eine Sohle nicht gänzlich verzichtet wird, können beispielsweise Glasscherben oder andere gefährliche Gegenstände den Fuß nicht verletzen, während man trotzdem das Barfußgefühl nicht missen muss. Auch mit dem Barfußschuh umzuknicken ist durch den fehlenden Absatz unwahrscheinlicher.

Die Sensomotorik wird gefördert: Dank der Nähe zum Boden und dem besseren Kontakt damit, wird das Nervensystem angeregt, denn man tritt weicher und sorgfältiger auf. Was viele nicht wissen: Dabei trainiert man unter anderem auch den Gleichgewichtssinn.

 

Nachteile der Barfußschuhe

Die Umstellung braucht Zeit: Nicht nur, sind viele das Gefühl des Barfußgehens nicht mehr gewohnt, auch das plötzliche Beanspruchen der Muskeln kann zu Anfang überfordernd sein. Wir schlagen vor etwa 9 Monate Zeit einzuplanen, ehe man sich vollständig an den Schuh gewöhnt hat.

Die fehlende Dämpfung ist ungewohnt: Dadurch, dass die Dämpfung fehlt, ist der bewusste Fußaufsatz nötig und es fühlt sich zu Anfang wohlmöglich unbequem an, da man den starken Kontakt zwischen Boden und Fuß nicht gewohnt ist.

Die Optik des weiten Schnittes: Der herkömmliche Schuh ist vorne spitz zulaufend und deutlich schmaler im Vergleich zum Barfußschuh. Auch hier spielt die Ungewohntheit eine große Rolle, da es optisch zuerst merkwürdig wirken kann und Zeit braucht, um sich an den weiten Schnitt zu gewöhnen.

 

Die drei Typen der Barfußschuhe

Vorerst ist die Frage, was ein Barfußschuh überhaupt ist, geklärt. Mehr Fragen tummeln sich jedoch, wenn es um die Bandbreite jener Schuhe geht. Welcher Schuh ist denn nun geeignet für Sie? Und worin liegt der gravierende Unterschied? Hier sind drei Typen, in die sich Barfußschuhe unterscheiden lassen:

Barfußschuhe: Der Barfußschuh selbst zeichnet sich durch die Flexibilität der Sohle und das Ausbleiben der Sprengung aus, sodass der Fuß ohne Erhöhung auf dem Boden aufliegt. Sie wiegen nicht viel und durch den weiten Schnitt haben auch die Zehen ausreichend Platz.

Zehenschuhe: Hier ist der grundsätzliche Unterschied, dass jeder Zeh seine eigene bewegliche sogenannte „Box“ hat. Da die Zehen noch mehr Bewegungsfreiheit haben, spricht man bei den Zehenschuhen von einem noch stärkeren Barfußgefühl.

Natural Running-Schuhe: Diese Laufschuhe kommen, im Vergleich zu gewöhnlichen Laufschuhen, mit weniger Dämpfungsfunktionen aus. Wenn man es ganz genau nimmt, sind sie auch keine wirklichen Barfußschuhe, da diese komplett auf Dämpfungsfunktionen verzichten. Sie sind eher als Kompromiss für diejenigen zu verstehen, die auf normale Laufschuhe verzichten wollen, aber nicht gänzlich auf Barfußschuhe umsteigen möchten.

 

Barfußschuhanfänger – lasst euch Zeit!

Wir können die Motivation durchaus verstehen, direkt mit den Barfußschuhen durchzustarten und das Gefühl zu genießen. Viele jedoch sind schnell überfordert mit der plötzlichen Reizüberflutung, die der Schuh mit sich bringt, weil man unter anderem das Barfußgefühl selbst nicht mehr gewohnt ist. So etwas kann die anfängliche Motivation schnell zerstören, deswegen empfehlen wir – Steigen Sie langsam um und lassen Sie sich Zeit. Im Durchschnitt dauert es circa 9 Monate, bis man komplett umgestiegen ist. Schließlich werden auch die Muskeln wieder belastet und gestärkt, was gesundheitlich gesprochen super ist, aber wie jedes gutes Muskeltraining Zeit braucht.

Unser Tipp: Es gibt Modelle, die mit einer Dämpfung kommen, die nicht so stark ist wie bei normalen Schuhen, aber den Einstieg ins Barfußschuhgefühl deutlich erleichtert. Wenn man die Dämpfung Stück für Stück reduziert und sich langsam umgewöhnt, steht dem Tragen eines Barfußschuh, ohne Dämpfung und allen damit verbundenen gesundheitlichen Vorzügen, nichts mehr im Wege.