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Pflege der Barfußschuhe: So machen Sie es richtig

Wie die eigenen Füße selbst, empfiehlt sich auch bei den Barfußschuhen eine vernünftige Pflege. Das trägt nicht nur zum Erhalt des Schuhs bei, sodass man eine lange Lebensdauer supportet, sondern unterstützt weitere Faktoren. Allen voran möchten wir Ihnen hier die vor allem wichtigste Pflegemethode beim Pflegen der Barfußschuhe näherbringen und genauer erläutern: das Imprägnieren. Denn dank des Auftragens vom Imprägnierspray wird das Material des jeweiligen Barfußschuhs veredelt und zusätzlich dazu wirkt es wasserabweisend. Das ist vor allem schön, wenn man mit seinem Lieblingsbarfußschuh auf den Spaziergang bei nassem Wetter nicht verzichten möchte.

Unsere Anleitung zum richtigen Imprägnieren

Schritt 1: Reinigung der Barfußschuhe

Es ist sehr wichtig die Schuhe vor dem Imprägnieren ordentlich zu reinigen. Dabei sollte möglichst jeder Schmutz komplett entfernt werden. Achten Sie außerdem auf das Material Ihrer Barfußschuhe. Während manche mit robusteren Stoffen ausgestattet sind, sind andere wiederum mit etwas sanfterer Pflege zu behandeln. Wir empfehlen das klassische Befeuchten eines Tuchs mit Wasser oder das Verwenden einer Bürste. Nutzen Sie hierbei am besten eine eher weichere Bürste. Dann beginnen Sie Ihre Schuhe gründlich von Anfang bis Ende zu reinigen. Nehmen Sie sich dazu die nötige Zeit. Umso gründlicher, desto besser.

Schritt 2: Das Imprägnieren

Sind Ihre Schuhe nun erfolgreich gereinigt worden, kann das Imprägnieren beginnen. Auch hierbei muss auf einiges geachtet werden, damit Sie Ihre Barfußschuhe nicht falsch oder nur halbherzig imprägnieren. Nichts ist lästiger als eine kleine Stelle am Schuh, die immer noch Wasser durchlässt o. ä. Deshalb empfehlen wir folgende Vorgehensweise für eine vollständige, optimale Imprägnierung: Halten Sie unbedingt etwas Abstand, wenn Sie das Imprägnierspray auftragen. Im Idealfall beträgt dieser 20 bis 30 Zentimeter. Dabei ist es außerdem wichtig, dass Sie diesen Abstand beibehalten. Er sollte unbedingt immer dieselbe Länge betragen und gleichmäßig sein. Halten Sie den Abstand nicht ein, wird das Material sonst viel zu feucht.

Auch mit dem Imprägnieren der Oberflächen ist es nicht getan. Jede Kante, jede Naht – sei es noch so klein – Sie sollten wirklich alle Ecken des Barfußschuhs mit dem Imprägnierspray erwischen.

Haben Sie nun alles vollständig imprägniert, empfiehlt sich ein Schwamm, damit Sie das Spray vorsichtig in das Material einarbeiten können. Lassen Sie Ihre Barfußschuhe nun für ungefähr zwei bis drei Minuten trocken und entfernen Sie die Reste des Imprägniersprays mit einem trockenen Handtuch o. ä.

Schritt 3: Den Vorgang wiederholen

Um das Material wirklich vollständig zu versiegeln und die Barfußschuhe komplett zu schützen, ist es essenziell, dass Sie den Imprägniervorgang wiederholen. Wir empfehlen, dass Sie dies mindestens noch zwei weitere Male tun. Vergessen Sie dabei nicht, dass nach jedem Imprägnieren zwei Minuten gewartet wird und die Reste trocken entfernt werden. Tragen Sie zu viel auf einmal auf, wird der Barfußschuh, wie beschrieben, viel zu feucht. Dieser Vorgang ermöglicht es hingegen, mehrere dünne Schichten aufeinander aufzutragen und eine optimale wasserabweisende Wirkung zu erzeugen und das Material vollständig zu schützen. Es ist deutlich schneller nach diesen Schritten zu verfahren, als durch zu viel Imprägnierspray auf einmal sehr lange auf das Trocknen warten zu müssen. So unsere Erfahrungen. Nehmen Sie sich also Ihre Zeit, Ihre Barfußschuhe und das Laufgefühl werden es Ihnen danken!

Schritt 4: Richtig trocknen lassen

Es empfiehlt sich – ebenfalls aus der Erfahrung heraus – nach dem letzten Imprägnieren, die Barfußschuhe noch einmal richtig trocknen zu lassen. So kann das Imprägnierspray intensiv in das Material einziehen und eine starke Schutzbarriere bilden. Haben Sie die Barfußschuhe dann eine Weile trocknen lassen und die Reste entfernt, können Sie endlich mit dem gewohnten Tragen Ihrer Schuhe beginnen. Beim Tragen müssen Sie auf nichts mehr bezüglich des Imprägniersprays achten – tragen Sie Ihre Barfußschuhe wie gewohnt und genießen Sie das Gefühl.

Aber: Achten Sie auf zu nasse Oberflächen

Das Einzige, worauf Sie wirklich achten sollten, sind lange Spaziergänge durch beispielsweise nasse Wiesen o. ä. Natürlich hilft Ihnen das Imprägnieren – und dient auch dazu – nassen Bedingungen entgegenzuwirken, aber zu langes Bewegen auf nassen Oberflächen wirkt auf lange Sicht kontraproduktiv. Vor allem nasser Rasen befürwortet das Einmassieren von Feuchtigkeit in das Material und dementsprechend Ihren Schuh. Das wirkt dem Sinn des Imprägnierens entgegen und sollte mit Vorsicht genossen werden. Stattdessen lohnt sich das Investieren in wasserfeste Barfußmodelle, wenn Sie gerne durch das Nass spazieren.

Wie oft sollten Sie Barfußschuhe imprägnieren?

Wenn Sie den optimalen Schutz für Ihre Barfußschuhe möchten, dann sollten Sie regelmäßig imprägnieren. Das dankt Ihnen der Schuh und Ihre geschützten Füße. Außerdem ist es zusätzlich dazu schön, lange etwas von seinen Schuhen haben zu können, allein durch regelmäßiges Imprägnieren. Wir haben nachgefragt und diejenigen, die Ihre Barfußschuhe nicht missen möchten und besonders Wert auf den langen Erhalt und Schutz legen, imprägnieren Ihre Schuhe bis zu zwei Mal in der Woche. Unserer Meinung nach reicht es aber vollkommen aus nur einmal pro Woche einen vollständigen Schutz aufzutragen.

Ist Imprägnieren der Barfußschuhe ein Muss?

Doch weshalb sollte man zumindest einmal wöchentlich seine Schutzbarriere für die Barfußschuhe erneuern? Gerade wenn man ein Lieblingspaar Barfußschuhe hat und es täglich nutzt, ergeben sich daraus folgende Abnutzungen: Allein das Tragen und die vielen Bewegungen, sorgen dafür, dass das Material der Schuhe beansprucht wird. Dabei ist es ganz normal, dass die Schutzschicht sich über die Zeit abnutzt. Hierbei möchten wir betonen, dass es eben grundsätzlich nur die Schutzschicht ist, die sich abnutzt. Würden sie bspw. auf den Imprägnierschutz verzichten, würde das Material aktiv unter der Abnutzung leiden.

Wenn Sie bedenken, wie viel Sie mit Ihren Barfußschuhen machen; darunter eventuell lange Spaziergänge, sportliche Betätigungen, ab und zu stößt man sich auch mal und nicht immer hat man eine Strecke, die ohne Hindernisse ist (Wiese, kleine Steinchen, Sand etc.). All das sorgt dafür, dass die Imprägnierung sich über die Zeit abnutzt – und das ist auch gut so. Schließlich ist es wie ein Schutzschild zu verstehen und der große Vorteil hierbei: Sie können es durch die einfachen Schritte, die wir bereits oben erläutert haben, immer wieder erneuern. Das ist einfacher als beschädigtes Material des Barfußschuhs wieder auf Vordermann zu bringen. Und ein paar Minuten an Zeit zu investieren für mindestens eine Woche Schutz, ist unserer Meinung nach ein fairer Handel.

Nicht nur, können Sie so auch die nassen Tage – vor allem im Herbst und im Winter – mit Ihren Lieblingsbarfußschuhen genießen, Sie werden durch das ordentliche Imprägnieren auch Schmutz abweisen. Dieser ist vor allem ein bekannter Übeltäter sich Hartnäckig im Material des Schuhs festzusetzen und nur mühsam zu entfernen. Meist kommt man auch um eine dadurch verursachte Verfärbung nicht umhin.

Ob Sie nun die Schuhe imprägnieren wollen und sollen, ist natürlich Ihnen überlassen, wir sagen aber: Verzichten Sie nicht darauf! Wenn Ihre Barfußschuhe länger halten, erspart Ihnen das nicht nur den häufigen Neukauf, sondern es schont auch Ihre Geldbörse und die Umwelt. Außerdem ist es doch ein schönes Gefühl, wenn gerade das Lieblingsbarfußschuhpaar lange hält und Ihnen noch lange Freude bereitet.